Live in der Bar Gabányi

 

Donnerstag der 22.2.2018 um 20.30 Uhr

small Pressefoto flemming Borby

Fleming Borby Solo

Der Däne Flemming Borby gilt als großes Talent des Indie Pop Folk. Seit den 90ern ist er in der Szene aktiv, veröffent- lichte mit seiner dänischen Band GREENE drei von der Kritik hochgelobte Alben und trat mehrmals auf dem dänischen Roskilde Festival auf. Als Absolvent der Royal Academy of Music gründete er 2001 dann die Band LABRADOR, mit der er vier Alben und eine EP veröffentlichte und in Dänemark, Deutschland, Schweiz, Frankreich, UK, USA und Japan tourte. Seit zwei Jahren konzentriert er sich auf seine eigenen Songs und veröffentlicht jetzt sein erstes Album unter eigenem Namen. „Somebody Wrong“ wurde zum großen Teil im November 2014 in Austin, Texas, aufgenommen. Ben Kwellers Backing Band – Mike Meadows (drums) und Andrew Pressman (bass) – unterstützten ihn dabei. Auch Martin Wenk (Calexico) and Jon Sanchez (Alejandro Escovedo, Roky Erickson) sind auf dem Album zu hören. Zusätzlich wurde dieses Jahr auch noch in Berlin im Funkhaus aufgenommen. Mit seinen neuen Songs trat er bereits in einigen Clubs in Dänemark, Deutschland und der Schweiz auf.
Als Flemming Borby vor zwei Jahren an seinem „The Ghostbrother Project“ mit dem Songwriter Nicholas Ginbey in Austin arbeitete, entstand die Idee, eigene Songs für ein künftiges Soloalbum zu schreiben. Zurück in Berlin entstanden schließlich acht Songs, die er in Texas aufnehmen wollte. Seine Wahl fiel auf das Sounds Outrageous Studio, das der Schwede Lars Göransson betreibt.
Einige der Songs auf dem neuen Album sind von alten amerikanischen Songs inspiriert, so z.B. der Titeltrack, der auf Emore James‘ Song „Done Somebody Wrong“ von 1933 zurückgeht, oder „It’s Alright“, der ebenfalls seine Quelle in einem Song von von Blind Willie Johnson aus den 30er Jahren hat. Andere Songs wie „It Hurt Me So“ beschreiben sehr persönliche Erfahrungen wie die einer gescheiterten Beziehung; „The Famous Part“ dreht sich um die Mitte des Lebens und über die ewige Suche im Leben.

Flemming Borby – Vocals & Instruments

Eintritt 12,- ermässigt 9,-

 

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de


Donnerstag der 1.3.2018 um 20.30 Uhr

small Pressefoto 2 Floriab Brandl Quartett

Florian Brandl Quartett

 

Die Musik von Florian Brandl ist intensiv, energiegeladen und voller jugendlicher Frische und Leichtigkeit. Vorbilder aus dem Hardbop, Mainstream und Modern Jazz fliessen in einen individuellen Bandsound ein, der vor allem der Interaktion zwischen den spielfreudigen Musikern einen grossen Platz einräumt, dokumentiert auf dem CD-Debüt „Rejuvenation“ (Label: Timezone).

Der mittlerweile in Dresden und München beheimatete Trompeter Florian Brandl ist ein vielseitiger Bläser, der sich mit seinem kultivierten Sound in zahlreichen Stilen heimisch fühlt. Er teilte die Bühne mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d’Andrea, Johannes Enders, Gàbor Bolla, Dusko Gojkovic und vielen anderen.

Florian Brandl, trumpet
Sam Hylton, piano
Rene Haderer, bass
Matthias Gmelin, drums

 

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de


Donnerstag der 8.3.2018 um 20.30 Uhr

small Pressefoto American West

American West & Maita

Portland, Oregon

“Let Me Love You Like a Pauper Does” ist ein Folksong der die Geschichte eines Ranchers erzählt, der an verlorene Liebe denkt, während er einem Wildfeuer zu sieht das sein Land verschlingt. Der Song erinnert an die Musik von Townes Van Zandt und Leonard Cohen. “Pauper” entstand inmitten der Nacht in den Hallowed Halls in Portland, live aufgenommen auf einem Zwei-Zoll-Band, recorded von Jordan Richter (Band Of Horses, Legendary Shack Shakers, Plastic Ono Band). “The Soot Will Bring Us Back Again” vereint, mit typischem Fingerpicking, die Sehnsuchtsharmonik der West-Coast-Folk-Songs mit dem rauchigen Klang der Country- Pedal-Steel-Gitarre. Im Zentrum steht dabei immer die typisch wilde, zerklüftete Poesie von Song-Writer Matthew Zeltzer.
Matthew Zeltzer, der unter dem Namen “The American West” Musik macht, stammt, wie der bekannte und von ihm geschätzte Autor John Steinbeck, aus Kalifornien, einem Land der Bauern und der Arbeiterklasse der Küstenstädte, wo eine Jahrhundert-Dürre fast zum Alltag der Menschen wurde und zugleich ihre größte Bedrohung darstellte. Diese karge Wüstenlandschaft dient Zeltzer als Erfahrungshintergrund seiner Songs von Liebe und Leid auf der Schwelle zur Umweltkatastrophe.
Zeltzers Lieder entstanden größtenteils am Ende seiner zwanziger Jahre, als er in Half Moon Bay, einer kalifornischen Küstenstadt, in einem Wohnwagen auf einer Bio-Farm lebte. Die Tatsache, dass im Zweiten Weltkrieg aufgrund der Dürre der Baumwollanbau der Viehzucht weichen musste, taucht als Echo der Isolation und Einsamkeit in seinen Liedern “Ghost Town’s” und dem von Grimms Märchen inspiriertem Song “Patience, Young Conquistador” auf. Zeltzer trug 2015 bei seiner Rückkehr nach Portland diese Vision mit sich und brachte zeitlose pastorale Elemente in eine unbestimmte Gegenwart mit seinem Song “Let Me Love You Like a Pauper Does.” “Goddamn the Westward Man”, ähnlich eingängig und stimmungsvoll wie eine Neil Young Single aus den 70ern, untersucht ebenso den Mythos des Vordringens nach Westen und der endlosen Weite, die sich in der amerikanischen Seele spiegelt.
Seine Lieder erzählen von menschlichen Erfahrungen, aber auch von der USA – von ihrer Geschichte, ihrem Land und ihrer Angst vor ihrer Zukunft. Hört man “Soot Will Bring Us Back Again,” dann fühlt man sich beinahe in einen Wohnwagen auf einem unfruchtbaren Stück Land, dass auf einem Berg liegt, versetzt. Ein einsamer Mensch, der gegen sein Leid kämpft, wie ein moderner Tom Joad der sich über das Vergehen der Zeit wundert.

Die Musik MAITAs, eine Indie-Folk-Sängerin aus Portland, Oregon, ist ein “fokussierter, amerikanischer Realismuspsalm… der sie sehr von ihren Indie-Zeitgenossen unterscheidet” (American Standard Time).
Ihre 2017 Debüt-EP, Waterbearer, ist eine Kampfparole für stille Krieger, inquisitive Sucher und heiße Liebende. Waterbearer, produziert von Matthew Zeltzer, abgemischt von John Askew (Neko Case) und mit einigen von Portlands besten Musikern, z.B. Dave Depper (Death Cab for Cutie, Loch Lomond), Skip VonKuske (Portland Cello Project), Tucker Jackson (The Minus 5, The Delines) und Matthew Berger (Laura Gibson), klingt minimalistisch aber kräftig. Untermalt mit Cello verzaubert MAITAs fesselnde Stimme das hypnotische Gitarrenspiel und bringt ihre verführerische Dichtung in den Vordergrund.
MAITA arbeitet momentan an ihrem Debütalbum das 2018 veröffentlicht wird.
In ihrer neuen Single Japanese Waitress, nützt die halb japanische MAITA ihre bekenntnisvollen Liedtexte um freimütig die Geschichte ihrer Arbeit als Kellnerin in einem japanischen Restaurant zu erzählen und in ihre für sie typische melancholische Melodie zu weben. In Japanese Waitress untermalt MAITA komplexe Themen des heutigen Amerikas, vor allem Geschlechterrollen, Weiblichkeit, rassisch motivierte Vorurteile und die Erfahrung einer Künstlerin, die auf ein normales Leben verzichten muss.
MAITAs Songs bezeugen den wunderbaren Wirbel des Lebens. MAITA ist eine Künstlerin die versteht, wie riskant Schöpfung und Autorschaft sind. Das wird klar indem man auf ihre lyrischen Worte achtet, die sich durch die Strophen ihrer Musik winden—die feine Linie zwischen Reverenz und Zweifel, Verehrung und Schändung. Ihre bezaubernde Stimme und saftigen, asymmetrischen Melodien führen den Zuhörer durch ihre Gedanken, bewusst und voller Bekenntnis. Nachdem sie Jahre lang ihre Kunst privat übte, trat MAITA in den letzten zwei Jahren aus dem Schatten und auf die Bühne. Sie spielte die letzten 2 Jahre mehr als 200 Konzerte und führte sie bereits schon einmal nach Europa.

Matthew Zeltzer – Vocals , Gitarre
Maita – Gitarre, Vocals

 

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de


Donnerstag der 15.3.2018 um 20.30 Uhr

small Pressefoto Bart Budwig

Bart Budwig – Sabai

In Oregons weit nordöstlichen Regionen, tief in den Wäldern der Eagle Cap Wilderness versteckt, befindet sich eine Hütte namens Sabai. Die Hütte liegt auf einer Klippe mit Blick auf den Fluss Minam. Es enthält einen Holzofen, der beim Anzünden eine Rauchsäule durch die klare Bergluft sendet. Wenn die Lampen in der nahe gelegenen Hütte ausgehen, können Sie allein auf der Veranda der Hütte sitzen und der Weichheit der Welt zuhören, während sie sich dreht – eine numinoide und befreiende Begegnung, getragen auf dem Rücken alter Dinge; Wind, Wasser, Stille, Erde. Es war hier in dieser parochialen Stille, mit einem Feuer, das sanft zu seiner Seite knackte, wo der in Idaho geborene Pflücker Bart Budwig seine Solo-Melodien verewigte.
Während Budwigs Platten für ihre gesamte Bandproduktion und ihre facettenreichen Arrangements bekannt sind, entkleiden ihn viele seiner Live-Shows und lassen ihn alleine auf der Bühne stehen. Für einige kann dies eine seltenere, intimere Angelegenheit sein. Ein Mann, eine Gitarre, ein einzelner Scheinwerfer. Es ist dieses Ambiente, diese rohe Intimität, die Budwig mit seiner sechsten LP “Sabai” festhalten will.
Das Album wurde während eines zweitägigen Aufenthalts in der Minam River Lodge aufgenommen und besteht aus zehn Songs, die die Lücke zwischen Budwigs rasantem Touring-Leben und den ruhigen Gefühlen einer Saison schließen. Es gibt ein Gefühl der Befreiung zu den Liedern, die von frischen bardischen Liedchen zu älteren, angstvolleren Stiefeltrodden Balladen reichen. Zu diesem Zweck weben sich Themen der Heimkehr durch das Album.

In dem, was man als einen der emotionalen Zenits der Platte bezeichnen könnte, “Captain, Dreamer”, singt Budwig: “Der Nachthimmel hält den Mond / hält den Ozean / hält das Schiff, das mich nach Hause bringt / bring mich nach Hause zu Dir.” Hier wir finden eine zögernde Harmonie in Hoffnung und Verlassenheit; ein Kommentar zu Trauer und Bedrängnis, und der schmerzvolle Weg zu hoffnungsvollen Horizonten.
“Dream” ist ein beunruhigendes Lied von Herzschmerz und Trauer – eine flehende, zutiefst emotionale Erfahrung. Aber fürchte dich nicht, denn Licht durchdringt sogar die dunkelsten Orte der Welt. Der abschließende Track “Bonnie and Clyde” ist ein ruhiges Kapitel über Hände, die ausgestreckt sind, um einander zu erreichen, um Versprechungen zu machen und ewig zu halten, und hier finden wir unsere Emanzipation.

Das Wort Sabai, grob übersetzt aus dem einheimischen Thai, bedeutet “keine Sorge in der Welt” oder “Wohlbefinden jenseits von Worten”, und vielleicht ist es genau hier, wo Budwig wirklich seine Glückseligkeit vermittelt. Irgendwo tief in der Wildnis von Oregon leuchtet ein Ofen, dessen Glut umso heller brennt. — Andy Valentine

Bart Budwig – Voc. & Gitarre
John Nuhn – Bass

 

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de


Donnerstag der 22.3.2018 um 20.30 Uhr

In Work

 

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de


Donnerstag der 29.3.2018 um 20.30 Uhr

small Pressefoto anna Lauvernac

ANNA LAUVERGNAC QUARTETT – MY FAVOURITE SONGS

Die aus Triest stammende Anna Lauvergnac, langjährige Vokalistin des Vienna Art Orchestra, war bislang eher ein Geheimtipp. Es gibt zwar viele Sängerinnen mit einer schönen Stimme, die sich von swingenden Gefährten begleiten lassen. Doch nur wenige besitzen wie sie die Fähigkeit, durch Aufrichtigkeit und eine beglückende Kommunikation mit exzellenten Könnern (Raible,Cudek, Hellmeier) direkt das Herz des Hörers zu berühren. Immer wieder fasziniert sie ihr Publikum mit ihrer unmittelbar packenden, zugleich so gekonnt beherrschten Stimme. Der charaktervolle Alt mit dem rauchig-dunklen Timbre, die über jeden Zweifel erhabene Intonationssicherheit, die souveräne Phrasierung, die ausgezeichnete Balance der Dynamik geben den Songs – wohlbekannten und neuentdeckten Standards sowie passgenau eingestreut eigenen – jene Ausdruckskraft und Wärme, die einerseits unter die Haut geht, andererseits entführen kann in ihre eigene Welt.

“She’s all the expression you need and want from a beautiful singer” Mark Murphy

“Anna sings from her heart” Sheila Jordan

Anna Lauvergnac. vocals
Claus Raible. piano
Peter Cudek. bass
Xaver Hellmeier  drums

Reservierung unter 089/51701805 oder mail@bar-gabanyi.de