Live in der Bar Gabányi

 


 

Donnerstag der 19.3.2020 um 20.30 Uhr

Florian Brandl Quartett

Die Musik des Münchner Trompeters Florian Brandl ist intensiv, frisch und energiegeladen. Vorbilder aus dem Hardbop, Mainstream und Modern Jazz fliessen in einen individuellen Bandsound ein, der vor allem der Interaktion zwischen den spielfreudigen Musikern einen grossen Platz einräumt. Nach dem CD-Debüt „Rejuvenation“ (2015, Label: Timezone) ist nun im Juni 19 sein zweiter Tonträger „Dresden“ (ebenfalls Timezone) erschienen: eine Hommage an einen zweijährigen Aufenthalt in der schönen Elbstadt.

Musikalisch spannt die Veröffentlichung einen weiten Bogen von Bebop, modalen Klanggemälden, modern Jazz, Latin bis hin zu einer von Paul Hindemith beeinflussten Tonsprache, wobei jedes Stück einen eigenständigen Charakter hat. „Flirrende Melodien, vorhersehbare Linien, überraschendes Abschweifen, blitzsauberes Spiel, bestechende Soli und adäquate Begleitung, eifriges Vorpreschen und verträumte Zurückhaltung, klug arrangiert und gekonnt vorgetragen …“ (Dresdner Neueste Nachrichten)
„Eine derart abwechslungsreiche Rundreise durch die Jazz-Stilgeschichte hat man lange nicht gehört, …“ (Süddeutsche Zeitung).

Florian Brandl ist ein vielseitiger Bläser, der sich mit seinem kultivierten Sound in zahlreichen Stilen zu Hause ist. Er teilte die Bühne mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d’Andrea, Johannes Enders, Gàbor Bolla, Dusko Gojkovic und vielen anderen.

Florian Brandl, trumpet
Sam Hylton, piano 
Rene Haderer, bass 
Matthias Gmelin, drums

homepage: www.florian-brandl.de

Eintritt 18,- ermässigt 13,-

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag der 26.3.2020 um 20.30 Uhr

Ensemble für synkretische Musik

Das Ensemble für synkretische Musik spielt Uraufführungen
zeitgenössischer Musik, die Anleihen sogenannter Neuer Musik sowohl als auch Elemente afrikanischer Musik, experimenteller Popmusik und Jazz beinhalteten. Zusammen gearbeitet wurde noch als lose Zusammenstellung Münchner Musiker,
unter anderem mit Sandra Hüller bei „Westwärts“ von Schorsch Kamerun auf der Ruhrtrienale 2008, dem Jazzsaxophonisten Johannes Enders, dem experimental Keyboarder Jochen Irmler von Faust und dem niederländischen Regisseur
Johan Simons. Im Frühjahr 2017 erschien die erste CD Ensemble für
synkretische Musik „Le rythme et la ligne“

Gertrud Schilde, Joerg Widmoser Violine
Andreas Höricht Viola
Klaus Kämper Violoncello
Carl Oesterhelt Piano

die Uraufführung von Aufzeichnungen eines Neurasthenikers
von C.Oesterhelt

Eintritt 12,-

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag der 2.4.2020 um 20.30 Uhr

Melanie Bong – Gipsy Fire

„Ausnahme-Stimme trifft hier auf virtuose Mitstreiter…“ – Fränkische Zeitung

„Melanie Bong weiß auf “Gypsy Fire“ sowohl mit ihren vokalen Fähigkeiten als auch mit ihrem Songwriting zu begeistern, denn den weitaus größten Teil der Kompositionen hat sie mitverfasst. Aber auch die beteiligten Musiker bieten hier sensationelle Leistungen. Die elf Stücke bieten Bong die optimale „Spielwiese“, um – mit Hilfe ihrer Stimmbänder – den Hörer locker-leicht „um den Finger zu wickeln“. Denn unbeeindruckt wird wohl kaum jemand dieses Werk je wieder aus den Fingern legen. Dafür hat das Album einfach zu viel Feuer und Schönheit zu bieten…“ – hooked-on-music.de

GIPSY FIRE, Melanie Bong’s drittes Album ist eine Liebeserklärung an die Gitano-Tradition, des Jazz der Sinti. Melanie „Nini“ Bong, geboren in München als Tochter einer Baltisch-Preussischen Malerin und eines Sinto-Sängers singt seit sie denken kann. Bereits als Kind schrieb sie ihre ersten eigenen, kleinen Melodien und auch die Texte dazu. Aufgewachsen im österreichischen Tirol hatte sie ihren ersten Auftritt bereits mit 6 Jahren als Sängerin im Schulchor bei einem Wettbewerb. Sie spielt auch Gitarre, komponiert heute ihre Songs auf dem Klavier. Bereits im Alter von 15 Jahren gründete sie ihre erste Band, die „Melanie Bong Crew“ (MBC). Mit dieser Gruppe präsentierte sie ausschließlich eigene Songs und wurde oft als Vorgruppe für Stars wie Gilberto Gil oder Jim Pepper gebucht. Ein Konzert unmittelbar vor dem Auftritt von Joe Zawinul und Miles Davis beim „Jazz Festival Berg Isel 1987“ blieb besonders in Erinnerung. Im selben Jahr zog Melanie nach Graz und studierte an der dortigen Hochschule Musik mit Abstechern nach New York, wo sie von den besten Jazzsängerinnen und Jazzsängern unterrichtet wurde: Sheila Jordan, Jay Clayton, Andy Bey und Mark Murphy. Weltweite Tourneen folgten.

Das aktuelle Album GIPSY FIRE verbindet Gipsy Jazz Sounds mit Latin Fusion und Modern Jazz. 9 Songs aus eigener Feder und zwei weitere Titel nehmen den Hörer mit auf eine moderne Reise der Gypsies und ihrer Diaspora. Auf dem Album singt ihr Vater bei einem Titel mit, „C’est si bon“, das berühmte französische Chanson von 1947, mit dem auch Künstler wie Yves Montand, Louis Armstrong und Eartha Kitt großen Erfolg hatten. Den größten Einfluss auf Melanie Bong‘s Gesang hatte die Jazzsängerin Sheila Jordan, so sagt Melanie über sie: „Die Nacht bevor ich Sheila zum ersten Mal traf, hatte ich einen Traum von ihr. Ich hatte sie zuvor noch nie getroffen oder auch nur ein Foto von ihr gesehen. Ich wusste auch nicht, ob sie eine weiße oder schwarze Sängerin ist. So ging ich also am nächsten Tag zu diesem Vorsingen an die Kunstuniversität in Graz. Als ich den Hörsaal betrat, sah ich genau die Frau, die ich in der Nacht zuvor in meinem Traum getroffen hatte. Selbst die Kleidung und Sheila’s markanter Haarschnitt stimmten überein.“

Melanie Bong – voc
Tizian Jost – piano
Eduardo Dudu Penz – bass
Bastian Jütte – drums

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag der 9.4.2020 um 20.30 Uhr

Kammermusik in der Bar Gabanyi

MUSAI Quintett

Mit dem griechischen Wort „Musai“ trägt das Quintett die neun Musen, mythologische Schutzgöttinnen der Künste, in seinem Namen. Ihre Inspiration schöpfen die Mitglieder aus dem wechselseitigen Austausch über die je individuellen musikalischen Erfahrungen und biographischen Horizonte.
Aus Rumänien stammen Anca Brasoveanu (Klavier) und Cristian Roibu (erste Violine). Marcellin Borsarello (zweite Violine) hat deutsch-französischen Wurzeln. Ehab Aboufakher (Viola) aus Syrien und Nenad Uskokovic (Violoncello) aus Serbien komplettieren das Ensemble. Getroffen haben sich die vielfältigen Wege der fünf Musikerinnen und Musiker in München, wo sie regelmäßig und in diversen Formationen mit der Bayerischen Philharmonie e.V. konzertieren. In deren Klangkörpern führt Intendant Mark Mast seit jeher Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen, zuletzt im Rahmen einer deutschlandweiten Konzerttournee mit Konstantin Wecker.
Das interkulturelle Zusammenspiel prägt das Ensemble auf der persönlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Mit dem Klavierquintett A-Dur (op. 81) des heimatverbundenen Kosmopoliten Antonin Dvorak wird ein Werk präsentiert, das seinerseits verschiedene kulturelle Einflüsse verarbeitet. So erklingt im zweiten Satz ein ukrainischer Volkstanz, im schnellen dritten dann ein tschechischer im Dreivierteltakt. Ferner stehen volkstümlich inspirierte, skandinavische Klänge in modernem Gewand aus dem „Last Leaf“ Album von den renomierten Ensemble „Danish String Quartett“ auf dem Programm.

Anca Brasoveanu – Piano
Cristian Roibu – 1.Violine
Marcellin Borsarello – 2.Violine
Ehab Aboufakher – Viola
Nenad Uskokovic – Violoncello

EIntritt 20,- ermässigt 10,-

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag der 16.4.2020 um 20.30 Uhr

Worth Duo

WORTH + STRAIN

Das ist der neue „hot shit“ aus Oregon.

Dabei wollten WORTH und David einfach nur ein bisschen gemeinsam auf der Gitarre klimpern – was dabei rauskam, verzaubert Ohren und Mundwinkel.

Aus einer vermeintlichen Jam-Session entsprang das aktuell interessanteste und hörenswerteste Akustik-Duo, das man so noch nicht am Schirm hatte. Durch das nicht in Worte fassbare Slide-Gitarrenspiel von Jacobs-Strain und den atemberaubenden Rhythmus-Parts von WORTH wird eine Show des dynamischen Duos gleich mal zum monumentalen LIVE-Event. Wenn man einen Besucher eines WORTH/DJS-Konzerts fragt, hört man sehr oft dasselbe: Die wunderschöne Poesie der Songtexte werden nur noch durch das fast schon angeboren-natürliche Zusammenspiel übertroffen. Wenn 2 unterschiedliche Musikstile aufeinanderprallen und doch alles harmonisch-symbiotisch wie aus einem Guss wirkt, dann muss man über diesen Act sprechen.

Doch nicht nur über den Act selbst, sondern natürlich auch über das grandiose Erstlingswerk „Rhududu Sessions Vol. 1“ (VÖ: 17.1.2020) – das besondere dran: Die gesamte Platte wurde an nur einem Tag komplett live aufgenommen. Eines vorweg: Das wird groß! Volume 1? Die Vermutung liegt nahe: „Rhududu Sessions Vol. 2“ erscheint nicht viel später im März. Danach gibt es eine Europa-Tour, um die beiden outstanding EPs gebührend zu feiern. Viel LIVE-Erfahrung haben ja beide. Kann also nur doppelt-gut werden!

Christopher Worth – Gitarre + Gesang
David Jacobs-Strain – Gitarre + Gesang

Eintrittspreis: 15,- ermässigt 10,- 

 

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Donnerstag der 23.4.2020 um 20.30 Uhr

Dr. Will & the Wizards

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Donnerstag der 30.4.2020 um 20.30 Uhr

Champian Fulton Trio

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Donnerstag der 7.5.2020 um 20.30 Uhr

Sirius Quartett

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag der 14.5.2020 um 20.30 Uhr

IN WORK

Ticketreservierung mail@bar-gabanyi.de