Live in der Bar Gabanyi

goes

Auferstehungskirche



Liebe Kulturfreunde der Bar Gabanyi


Der Oktober naht mit der Wiederaufnahme unserer
wunderschönen Konzertreihe

LIVE IN DER BAR GABANYI.

Da es uns auf Grund der Hygiene – Maßnahmen nicht möglich ist,
die Konzertreihe in der Bar Gabanyi zu veranstalten,
freue ich mich Ihnen mitteilen zu können,
dass wir bis auf weiteres ein
neues ´zu Hause`
für unsere Konzertreihe gefunden haben!

LIVE IN DER BAR GABANYI
zieht in die
Auferstehungskirche
im Westend, Gollierstr.55! 

Wir haben wieder grossartige Künstler für Euch im Programm,
die jetzt dringend Eure Unterstützung brauchen und sich mega freuen, Euch wieder LIVE und mit einem sehr gut durchdachten Hygienekonzept,
in der wunderschönen Kirche begrüssen zu dürfen.

Ein Konzertbesuch ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich
unter:
fanymusic@bar-gabanyi.de 

Zusammen angemeldete Personen können auch zusammen gesetzt werden.
Bitte mit vollständigem Namen, Adresse und Telefon Nr.,
dann sind sie auch schon registriert.

Wir freuen uns auf Euch! 


Donnerstag 8.10.2020

Alexa Rodrian – one hour to midnight

CD RELEASE TOUR
„Immer wieder überrascht mich die großartige Alexa Rodrian mit ihrer Leidenschaft,
Energie und ihrer so unverwechselbaren Stimme.
Ich würde sie als neuzeitliche Troubatrice bezeichnen – man glaubt ihr jeden Ton,
jede Regung und jedes Wort.“
Konstantin Wecker

Die zweisprachige Sängerin und Songwriterin,
die nach Jahre langem New York Aufenthalt nun in Berlin lebt,
ist eine vielseitige Geschichtenerzählerin.
Ihre Songs erzählen unprätentiös aus dem Leben, dem eigenen und dem der anderen.

Alexa Rodrian’s Kinderschule ist der Jazz,
den sie mal mehr und mal weniger im Gepäck trägt.
Mit ihren kongenialen Musikern bewegt sie sich spielerisch zwischen verschiedenen Stilen und Stimmungen hin und her.
Singend, sprechend und immer wieder auch spontan improvisierend nimmt sie ihr Publikum mit auf eine intensive und spannende Reise.
Ein wahrer Genuss für Auge und Ohr.

Auf dieser Tour stellt mit ihrem Partner Jens Fischer Rodrian  ihr neues, von der Presse höchst gepriesenes Album
„one hour to midnight“ Enja Records vor.

Münchener Merkur:
Der Star des Albums aber ist das Konzept:
13 Duette mit ebenso vielen Instrumenten
– von Harfe bis Posaune, Cello bis Bassklarinette –
gespielt von elf verschiedenen Partnern.
So entsteht ein wunderbar intimes,
abwechslungsreiches, selbstbewusstes
Porträt der vielen Facetten einer „Troubatrice“

Alexa Rodrian – Vocals
Jens Fischer Rodrian – Gitarre, Drums & Loops

Eintritt 18,- , ermässigt 12,-

Reservierung unter –  fanymusic@bar-gabanyi.de


 

Donnerstag 15.10.2020 um 20.30 Uhr

Monstein Ensmble

Landscape – Jazz trifft Klassik
Klassik und Jazz – zwei Musikgenres,
die, wenn sie aufeinandertreffen eine hochemotionale und so raffinierte wie eindrückliche musikalische Allianz schließen können.
Zwei Welten, deren individuelle Strukturen vordergründig eher gegenläufig sind, sich aneinander reiben,
deren Charaktere auf den zweiten Blick jedoch aufs Subtilste miteinander korrespondieren, sich gegenseitig befruchten können.
Hierfür braucht es das musikalische Fingerspitzengefühl eines Künstlers, der sich beiden Welten technisch und emotional verbunden fühlt.


Als „Wanderer zwischen den Welten“ vereint der visionäre Schweizer Schlagzeuger Dimitri Monstein auf seinem Debüt-Album Landscape mit seinem 2016 gegründeten Dimitri Monstein Ensemble jene beiden musikalischen Richtungen miteinander,
die ihn während seines künstlerischen Werdeganges am meisten prägten.
Die Grenzen der Genres verschwimmen und lösen sich auf, Elemente von Jazz und Klassik treffen auf- und verschmelzen miteinander. Dem Schlagzeug, das im Zentrum der Darbietung steht,
kommt dabei eine doppelte Rolle zu.
So ist es nicht nur Soloinstrument des Programms, sondern dient zugleich als rhythmisches Bindeglied zwischen den Mitgliedern des Ensembles, dessen Besetzung die außergewöhnliche Verbindung verschiedener musikalischer Richtungen wiederspiegelt.
Glockenspiel, Marimbaphon und Bass, Schlagzeug und Streichquartett, Klavier und Synthesizer treffen in Monsteins Eigenkompositionen aufeinander und erschaffen im
Zusammenspiel individuelle, sphärisch anmutende Klangwelten,
die durch ihren Reichtum an Bildern und Assoziationen nicht selten an Filmmusik erinnern.

Durch den eindrucksvollen Wechsel von repetitiven Elementen und eingängigen Melodien mit intensiven musikalischen Momenten ausdrucksstarker und einzigartiger Tonfiguren und Taktarten,
durch die Spannung zwischen minimalistischen,
zerbrechlich leisen Passagen und treibend energetischen Grooves generiert Landscape im Sinne einer Programmmusik eine musikalische Landschaft, die dem Zuhörer den Weg in sehnsuchtsvolle Weiten und entlegene Traumwelten eröffnet,
um ihn schließlich überraschend ins Hier und Jetzt zurückzuholen.
 

Bereits im frühen Kindesalter erlernte Dimitri Monstein das klassische Schlagzeugspielen,
war Mitglied diverser Jugendsinfonieorchester und teilte bereits mit Stars wie Andrea Bocelli die Bühne.
Seine Leidenschaft für den Jazz lebt er schon seit seines Musikstudiums in Zürich und Freiburg in so renommierten Bands wie u.a. Swiss Army Big Band, Zurich Jazz Orchestra, Swiss Jazz Orchestra und Nicole Johänntgen aus.
Der junge umtriebige Künstler aus der Schweiz ist einer der ganz wenigen seiner Generation, die sowohl in der Klassik, im Jazz als auch im Popsegment zuhause ist.
 

Auf Landscape, dem Debüt-Album mit seinem Dimitri Monstein Ensemble finden all diese Einflüsse und Inspirationen zu einem einzigen Ganzen zusammen,
um berührend und mitreißend seine musikalische Geschichte zu erzählen.


Dimitri Monstein – drums
Mischa Podstransky – piano
Andreas Kühnrich – cello
Benedikt Schöneberger – bass

Eintritt 18,- , ermässigt 12,-

Reservierung unter –  fanymusic@bar-gabanyi.de

 


 

Donnerstag 22.10.2020 um 20.30 Uhr

Musai Quintett – Ein Kammermusik Abend

Mit dem griechischen Wort „Musai“ trägt das Quintett die neun Musen, mythologische Schutzgöttinnen der Künste,
in seinem Namen.
Ihre Inspiration schöpfen die Mitglieder aus dem wechselseitigen Austausch über die je individuellen musikalischen Erfahrungen
und biographischen Horizonte.
Aus Rumänien stammen Anca Brasoveanu und Cristian Roibu,
Marcellin Borsarello hat deutsch-französischen Wurzeln,
Ehab Aboufakher aus Syrien
und Nenad Uskokovic aus Serbien komplettieren das Ensemble.
Getroffen haben sich die vielfältigen Wege der fünf Musikerinnen und Musiker in München,
wo sie regelmäßig und in diversen Formationen mit der Bayerischen Philharmonie e.V. konzertieren.
In deren Klangkörpern führt Intendant Mark Mast seit jeher Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen,
zuletzt im Rahmen einer deutschlandweiten Konzerttournee
mit Konstantin Wecker.
Das interkulturelle Zusammenspiel prägt das Ensemble auf der persönlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene.
Mit dem Klavierquintett A-Dur (op. 81) des heimatverbundenen Kosmopoliten Antonin Dvorak wird ein Werk präsentiert,
das seinerseits verschiedene kulturelle Einflüsse verarbeitet.
So erklingt im zweiten Satz ein ukrainischer Volkstanz,
im schnellen dritten dann ein tschechischer im Dreivierteltakt.
Ferner stehen volkstümlich inspirierte,
skandinavische Klänge in modernem Gewand
aus dem „Last Leaf“ Album
von den renomierten Ensemble „Danish String Quartett“
auf dem Programm.

Anca Brasoveanu – Klavier
Cristian Roibu – 1. Violine
Marcellin Borsarello – 2.Violine
Ehab Aboufakher – Viola
Nenad Uskokovic – Violoncello

 Eintritt 18,- , ermässigt 12,-

Reservierung unter –  fanymusic@bar-gabanyi.de

 


 

Donnerstag 29.10.2020 um 20.30 Uhr

Elisabeth Lohninger Band

ALBUM RELEASE TOUR

Aufgewachsen in einem 5-Häuser-Dorf in Österreich,
hatte Lohninger ihre Anfänge in Schul- und Kirchenchören.
Im Alter von 6 Jahren begann sie mit ihren zwei Schwestern konzertant österreichische Volksmusik zu singen – eine Formation,
die bundesweit bekannt wurde.
Aber ihre musikalische Neugierde zog sie in andere Richtungen,
zu klassischer Musik und Jazz.
Nach Abschluss ihres Musik und Englisch Studiums in Salzburg übersiedelte sie 1994 nach New York.

Das Leben hat die Angewohnheit, scharf nach links abzudrehen,
wenn man es am wenigsten erwartet.
Vieles wird darüber geschrieben werden,
wie und vor allem was Künstler während der langen Quarantänemonate von 2020 kreiert haben.
In dieser Hinsicht ist „Life Lines“ ein wahrhaftiges Covid Album.
Sängerin Elisabeth Lohninger schrieb es im Januar,
mit einer völlig anderen Idee im Kopf.
Aber dann machte das Leben das, was es am besten macht.
Es drehte scharf nach links ab.
Komplett in Isolation produziert, weist das Ablum dennoch eine Who-is-who Liste herausragender Musiker auf.

Fans und Presse sind sich einig: Elisabeth ist eine „Vokalakrobatin“.
Sie „verzaubert das Publikum mit ihrer facettenreichen Stimme,
zieht es mit ihrem unglaublichen Tonumfang,
mit ihren Geschichten auch zwischen den Liedern in ihren Bann.
“ Ihre Musik, obwohl verwurzelt im Jazz, läßt sich nicht kategorisieren. Musikstil dient dem Song.
Ihre Lieder gehen tief.
Und für Elisabeth, das ist das Einzige, worum es in Wirklichkeit geht.

Elisabeth Lohninger – Vocals
Walter Fischbacher piano
Jan Kořínek – bass,
Ulf Stricker – drums

Eintritt 18,- , ermässigt 12,-

Reservierung unter –  fanymusic@bar-gabanyi.de

 


 

 

alle Streamkonzerte

Hier schauen:

YouTube : https://t1p.de/YouTubeBarGabanyi
Facebook: https://www.facebook.com/bargabanyi/


Unser komplettes Stream Programm aus unserer Serie KULTUR ERHALTEN – EHRENSACHE! könnt ihr auf der YouTube Seite der Bar Gabanyi immer noch anschauen

YouTube : https://t1p.de/YouTubeBarGabanyi


8.Stream Konzert vom 27.7.2020
Live aus der Bar Gabanyi

Monaco Swing Ensemble

Gypsy Swing ist en vogue wie lange nicht! Im Paris der 1920er Jahre aus der Taufe gehoben, beweist das Monaco Swing Ensemble seit 2015 die außergewöhnliche Vitalität dieser Musik: Den ewigen Django Reinhardt im Kopf, und doch eigene musikalische Vorstellungen klar vor Augen. Rasante Gitarrenläufe, umgarnt vom minimalistischen Bläsersatz aus Klarinetten und Saxophonen, frivol arrangiert und mit großer Spielfreude vorgetragen. Die Klassiker des Genres erstrahlen in neuem Gewand, die Eigenkompositionen spiegeln die musikalischen Wurzeln des Ensembles, die vom Klezmer, über den amerikanischen Jazz bis hin zur latein-amerikanischen Musik reichen. Zusammengehalten wird das Programm von einer unverfälschten Jazzattitüde, die den Fokus auf Improvisation und Interaktion legt. Die mitreißende Bühnenpräsenz des Monaco Swing Ensembles macht die Band zum Geheimtipp für Liebhaber handgemachter Livemusik, für Anhänger der Musik Django Reinhardts ist sie längst mehr als das.
„Monaco Swing Ensemble lässt Post abgehen“ (Memminger Zeitung) „Virtuos und mit viel Drive“ (Hersbrucker Zeitung)

Jakob Lakner – Klarinette, Bassklarinette
Jan Kiesewetter – Klarinette, Tenor- / Sopransaxophon
David Klüttig – Gitarre
Daniel Fischer – Gitarre
Julia Hornung – Kontrabass


7.Stream Konzert vom 30.6.2020

Oper mal anders – Ein süffiger Opernabend!

Dienstag 30.6.2020 um 20.30 Uhr

Eine Kooperation der Bayerischen Staatsoper & der Bar Gabanyi!

Mit Beginn der Spielzeit 2006/07 hat die Bayerische Staatsoper ein neues Opernstudio gegründet, das hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger fördert und sie praxisbezogen auf eine Karriere als Opernsänger vorbereitet. Auch unter der Intendanz von Nikolaus Bachler nimmt diese Nachwuchsförderung einen wichtigen Platz in der Arbeit der Bayerischen Staatsoper ein.

Unser Programm in der Bar Gabanyi ist auf den Ort abgestimmt und zeigt verschiedene Figuren aus der Opernwelt, die sich am Alkohol vergreifen. Vom kleinen Schwips bis zum großen Besäufnis ist alles dabei. Und wer könnte dieses Programm besser auf die Bühne bringen, wenn nicht das Opernstudio mit geballter jugendlicher Energie.
Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper freut sich in Cooperation mit der Bar Gabanyi einen Livestream gestalten zu dürfen.

Das Programm

* J. Strauss aus Die Fledermaus – „Im Feuerstrom der Reben“
Daria Proszek, Juliana Zara, Caspar Singh

* O Nicolai aus Lustige Weiber – „Als Büblein klein“
Christian Valle

* J. Strauss aus Eine Nacht in Venedig – „Schwipslied“
Juliana Zara

* G. Bizet aus La jolie fille de Perth – „Quand la flame de l’amour
Markus Suihkonen

* G. Donizetti aus L’elisir d’amore – „La, la, la“
Mirjam Mesak
George Virban

* G. Rossini aus La Cenerentola – „Conciosiacosache “
Ogulcan Yilmaz & George Virban – Tenor 1
Andres Agudelo – Tenor 2
Christian Valle – Bass 1
Markus Suihkonen – Bass2

* J. Offenbach aus La Périchole – „Ah quel diner“
Noa Beinart

* J. Offenbach aus Les Contes d’Hoffmann – „Va pour Kleinzach!“
Andres Agudelo & Caspar Singh – Nathanaël Tenor 1
George Virban _ Tenor 2
Christian Valle – Bass 1
Markus Suihkonen – Bass 2

* G. Verdi aus La traviata – „Libiamo“
Sarah Gilford
Caspar Singh
Juliana Zara, Daria Prozess, George Verbann, Markus Suikonen

Mitwirkende

Tobi Truniger – Moderator

Sänger – Sarah Gilford, Mirjam Mesak, Juliana Zara, Daria Proszek, Noa Beinart, Andres Agudelo, Caspar Singh, George Virban, Ogulcan Yilmaz, Christian Valle, Markus Suihkonen

Piano – Ewa Danilewska, Michael Pandya

Alphorn – Christian Loferer

Violine – Felix Weber

 

Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper

Die Ausbildung erstreckt sich über ein bis zwei Spielzeiten und beinhaltet Rollenstudium, Gesangs-unterricht, Schauspiel- und Bewegungstraining sowie Sprachunterricht.
Die jungen Künstlerinnen und Künstler übernehmen kleinere Partien in den Produktionen der Bayerischen Staatsoper und wirken bei einer Vielzahl von Konzerten und Liederabenden mit, die sie zusammen mit den Pianisten des Opernstudios gestalten. Probenbesuche sowie Workshops und Gespräche mit Sängern, Dirigenten und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen der Staatsoper runden die Ausbildung ab.

Darüber hinaus erarbeitet das Studio jede Saison eine eigene Opernproduktion. In den vergangenen Spielzeiten waren dies Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte, Gioachino Rossinis La Cenerentola, Joseph Haydns La fedeltà premiata, Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein, Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende, Bohuslav Martinůs Mirandolina, Gioachino Rossinis Le Comte Ory, Benjamin Brittens Albert Herring, Gian Carlo Menottis The Consul, Der Diktator & Der zerbrochene Krug von Ernst Krenek und Viktor Ullmann, sowie Mavra (Igor Strawinsky) und Iolanta (Peter I. Tschaikowsky) die im Cuvilliés-Theater aufgeführt wurden. In der Spielzeit 2020/21 feiert Mignon (Ambroise Thomas) Premiere.

 


 

6. Stream Konzert vom 28.5.2020 

Gudrun Mittermeier & Band
Seeheim – CD Release

„Ich finde nichts schlimmer, als an der Oberfläche zu bleiben, lieber gehe ich bei dem Versuch unter, den Dingen auf den Grund zu gehen, als sie zu verleugnen.“

Nein, sie geht nicht unter. Im Gegenteil. Gudrun Mittermeier geht den Dingen auf den Grund, findet Erstaunliches und Seltsames, das sie in ihrem neuen Album „Seeheim“ zum Ausdruck bringt.
Sie taucht auf mit der Sprache Ihrer Herkunft, um sie aufzubrechen und mit der gängigen Sprache der Popmusik zu verschmelzen. Songs, bei denen der englische Text sich einschmiegt in ein Bayrisch das weich und sanft Geschichten erzählt. Geschichten die die Tiefen des Menschseins und Frauseins ausloten, wo Stolz, Liebe, Trauer und Wut das Panorama bilden.
Ein Album in zwei Sprachen, voll Melancholie und sensibler Poesie, das dunkel und doch federleicht daherkommt, das gleichzeitig berührt und mitreißt.
„Manche Songs wollten englisch sein“, sagt Gudrun Mittermeier über ihr neues Album, das von Udo Rinklin produziert wurde. Dabei hat die Singer-Songwriterin vor vier Jahren erstmals ein ganzes Album auf bayerisch eingesungen, nachdem sie sich seit 2001 unter dem Namen Somersault stets der Popsprache Englisch bedient hatte.
Und tatsächlich beweist sie auch auf dem neuen Album schon im ersten Lied „Heaz Steht“ die lyrische Ausdruckskraft der bayerischen Sprache, die sie hier singt, flüstert und atmet, lautmalerisch entfaltet und beschwörend zum Zauberspruch erhebt. Als Klangspiel schwebt ihr Gesang, von allen Sprachgrenzen befreit, durch eine Landschaft aus Tönen, die ihrerseits wie ein, von Instrumenten gemaltes Vexierbild anmutet. Da pulsiert die Gitarre wie eine tickende Uhr, Streicher steigen wie Bodennebel aus Keyboardflächen empor, gekrönt von majestätischen Hörnern, derweil eine E-Gitarre das Geschehen gleich einem kleinen Lichtkegel zu sondieren scheint.
Doch schon das zweite Lied „Chaos Ahead“ ist eines von jenen Songs, die, wie Mittermeier sagt, englisch sein wollen. Was die in München lebende Sängerin freilich nicht davon abhält, auch in diesen Song ein paar bayerische Zeilen zu pflanzen. Und erneut experimentiert Mittermeier mit dem Klang ihres Gesangs, der gleichberechtigt zum Klangspiel des Klaviers, Schlagzeugs und Cellos verschiedene Klangräume durchstreift.

Und bald schon wird klar, so selbstverständlich wie die Sängerin hier die gesungenen Sprachen mischt, so mehrsprachig und vielfältig ist auch ihr gesamtes musikalisches Schaffen auf diesem Album.
Solche Mehrsprachigkeiten kommen vor allem dort zur Geltung, wo der Produzent Udo Rinklin und Gudrun Mittermeier ihre, auf herkömmlichen Instrumenten gespielte Musik, mit einer computergenerierten Musik vereinen. Es stehen fantastisch arrangierte und live eingespielte Streicher und Bläser neben sphärischen Synthieklängen, lebendige Live Drums neben Elektronischen Beats, große Chöre neben stiller Intimität.
Kaum nämlich, dass Mittermeier sich für die tontechnischen Möglichkeiten eines Abletons begeistert hatte, besuchte sie die Electronic Music School in Berlin, wo sie die Sounds eines solchen elektronischen Instruments noch weiter auslotete.
Am kompromisslosesten lebt sie nun ihre neue Electronic-Leidenschaft auf dem von ihr mitproduzierten, letzten Track „Transformation“ aus.
Ansonsten vereint sie die elektronische mit der akustischen Musik dergestalt, dass oft nicht mehr zu unterscheiden ist, ob die elektronische Musik aus der akustischen hervorgeht, oder ob umgekehrt gar die akustische Musik die elektronischen Vorgaben weiter entwickelt.
Und obwohl Mittermeier platzbedingt schon einige eigene Songs nicht mehr unterbringen konnte, überrascht sie auf diesem Album auch noch mit einer Fremdkomposition.
Dafür hat sie Niels Freverts „Du Kannst Mich An Der Ecke Rauslassen“ nicht nur ins bayerische übertragen, sondern textlich und musikalisch regelrecht neu gestaltet. So dass Frevert sich von Mittermeiers Fassung gleich an einer ganz anderen Ecke rausgelassen sah und begeistert sein Okay für die Veröffentlichung von „An der Eckn rauslassn“ gab.
Gudrun Mittermeier hat ihr musikalisches Spektrum erweitert und elektronischen Klängen mehr Raum gegeben. Das hört man und das tut ihren Songs sehr gut. Es sind feine atmosphärische Klangflächen und Soundteppiche in subtiler Grundierung, die da entstehen. Sounds, die ihren Texten eine zusätzliche Ebene geben und die Stärke ihrer Sprache wirken lassen.
Ihre Stimme klingt so rein und klar – sie schwebt und fliegt – man möchte sich reinlegen und damit in den Himmel segeln. Schön wärs…

Gudrun Mittermeier – Vocals, Bass, Ableton, Hackbrett
Andreas Mette – Gitarre, Klavier, Metallophon, Synthie Bass
David Mette – Schlagzeug, Klavier, Metallophon, Synthie Bass

Special Guest
Fany Kammerlander – Violoncello

https://trikont.de/shop/artists/gudrun-mittermeier/gudrun-mittermeier-seeheim/


5. Stream Konzert vom  21.5.2020 

Gerd Baumann & Parade
„Cosmic Roundabout“
& Buchrelease!

Bekannte und unbekannte Filmsongs aus Kino-Hits wie „Sommer in Orange“, „Beste Zeit“, „Beste Gegend“, „Wer früher stirbt ist länger tot“ und anderen…
Aus der Feder des Münchner Filmkomponisten Gerd Baumann stammt eine lange Reihe von Film-Musiken. Ungewöhnlich ist, dass Baumann auch alle Songs der vertonten Filme selbst geschrieben hat. Jetzt bringt er sie erstmals auf die Bühne, mit Flurin Mück (Dreiviertelblut, Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung) am Schlagzeug, Sam Hylton (ark noir) am Piano und seinem Dreiviertelblut-Band-Kollegen Benjamin Schäfer am Kontrabass.

Gerd Baumann wird an diesem Abend exclusiv aus seinem brandneuen Gedichtband – DAS SCHAF DES PHYTHAGORAS – das in Absprache mit dem Verlag – LICHTUNG VERLAG GmbH – am selben Tag, also den 21.5.2020 offiziell neuerscheinen wird!

Sam Hylton – piano, voc
Benjamin Schäfer – bass,voc
Flurin Mück – drums,voc
Gerd Baumann – git, voc

https://lichtung-verlag.de/index.php/shop/edition-lichtung-11/gerd-baumann-das-schaf-des-pythagoras-detail

 

4. Stream Konzert vom 14.5.2020 

Musica Povera
Rituelle Straßenmusik

Gegen alle Richtungen findet sie statt – als Einrichtung entgegen aller Geschäftigkeiten aller vorbeiziehenden Passanten, als Begleitumstand am Straßenrand: Eine urarme Musik, die klingt wie ein Tschandala, der mit dem Schlagen von Schleifeisen und Töpfen seine Ankunft kundtut, um den Angehörigen der höheren Kasten Gelegenheit zu geben, auf Abstand zu bleiben, sich ansonsten aber völlig absichtslos äußert. Und so wie ein Tschandala zum permanenten Umherwandeln verdammt ist, so müssen wir uns die Urwerksmusik der Vier von Salewskis Musica Povera als Perpetuum Mobile vorstellen. Die Vier, das sind: Salewski, Zoro Babel, Manu Rzytki und Anton Kaun. Ihre Spuren hinterließen alle schon in etlichen Formationen. Hier finden sie zu einer Form, die über das Format einer Band hinauswächst: Es ist eher schon ein eigenes Genre, das Salewskis Musica Povera im rituellen Charakter des Spiels finden, und selbst das ist unzureichend umschrieben, ist es doch schon: eine Seinsform.

Salewski, Zoro Babel, Manu Rzytki, Anton Kaun


3. Stream Konzert vom 7.5.2020 

Bananafishbones Unplugged

Mehr als unglaubliche 20 Jahre ist es her, dass die Bananafishbones sich mit inzwischen zu Klassikern avancierten Songs wie „Come to Sin“ und „Easy Day“ in die erste Liga der nationalen Indie-Rock-Szene spielten. Seither gilt das Trio aus Bad Tölz als „eine der besten Livebands Deutschlands“ (SZ) und ist nach über drei Jahrzehnten Bandgeschichte kreativ und leidenschaftlich wie eh und je.
Auch sieben Jahre nach ihrem letzten regulären Album“12 Songs in One Day“ sowie einigen Live- und einer Best Of-Scheibe entdecken die Brüder Sebastian (Vocals und Bass) und Peter Horn (Gitarre) zusammen mit Drummer Florian Rein mit ungebrochener Spielfreude und schier grenzenloser Energie bei jeder Live-Show musikalisches Neuland. Dabei gewinnen sie nicht nur altbekannten, teilweise lange verschütteten Songperlen faszinierende und unerwartete Seiten ab, sondern tragen den einzigartigen Fishbones-Sound mit ihren neuen Stücken in bislang unbekannte Sphären. Live sind die Drei, die in ihren Sturm-und- Drang-Jahren zahllose Bühnen in ganz Europa erobert haben, noch immer auf der Suche nach der Magie des Augenblicks, die für sie den Zauber eines jeden Konzerts ausmacht, egal ob auf der großen Festival-Bühne, als Musiker und Darsteller in Theaterproduktionen an der Münchner Schauburg, bei ihren intimen Unplugged-Gigs oder auf einem ihrer Tradition gewordenen Konzerte, die sie jedes Jahr vor Weihnachten im ausverkauften Tölzer Kurhaus spielen. Dann gilt immer wieder neu und für jeden im Publikum ganz persönlich, was die Band in ihrem Song „Glam“ singt: „You feel good but I feel better!“

Sebastian Horn – Gesang, Bass
Peter Horn – Gitarre
Florian Rein – Schlagzeug

www.bananafishbones.com


 

2. Stream Konzert vom 30.4.2020 

Sfera

Ein Literarisches Konzert

 

Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied…(A.v: Chamisso)

Inspiriert von Ihrer langjährigen musikalischen Zusammenarbeit bei Konstantin Wecker und Ihrer innigen Verbindung zur Musik und Poesie, begeben Fany Kammerlander & Johannes Barnikel sich auf eine Reise in unbestimmte Spähren, geleitet von Ihrer grenzüberschreitender Liebe zu unterschiedlichsten Musikstilen.
Durch Bearbeitung und Improvisation eigener Werke, sowie der verehrter Komponisten, entstanden musikalische und sehr persönliche Kleinode, die im besonderen lyrische und literarische Texte untermalen, begleiten, vertiefen und schweben lassen sollen.

Stefan Gabanyi liest einen alten Text, der grossartig in unsere jetzige Zeit und auch gleichzeitig in eine Bar passt. . .gruselig und erheiternd zugleich!

Lassen Sie sich überraschen…für eine kleine Stunde Zeit in eine andere Zeit und eine andere Welt entführen.

 

SFERA spielt Werke von J. Barnikel, Gurdieff, R. Wolf, F. Schubert, Mompou,
P. Ludwig & Bowen.

STEFAN GABANYI liest aus einem Text von Edgar Allan Poe – König Pest

Fany Kammerlander – Cello
Jo Barnikel – Piano

Stefan Gabanyi – Sprecher

 

Fany Kammerlander – Cello
Johannes Barnikel – Piano

Stefan Gabanyi – Sprecher

 


1. Stream Konzert vom 23.4.2020 

Django 3000 – UNPLUGGED

Echte Djangos brauchen keinen Strom!
Django 3000, die Chiemgauer Desperados, laden zu einem Konzert
der besonderen Art.
Ein in ihrer Heimat Staudach-Egerndach längst legendär gewordenes Konzertformat, geht auf Reisen. Mit haarsträubenden Anekdoten aus dem Leben einer bayerischen Gypsyband und jeder Menge Rhythmus im Blut kommt der Django3000 Caravan in intimer Atmosphäre ohne Verstärker, dafür mit glühender Gipsy-Leidenschaft hautnah zu Euch! Django 3000 Unplugged, das ist ein so intimes wie mitreißendes Konzerthighlight ohne Netz und doppelten Boden. Die Funken fliegen, der Boden bebt, die Stimmung knistert, wenn die legendär gewordene Heidi zum Greifen nah ums Lagerfeuer tanzt! Gipsy Soul, wie Gott sie geschaffen hat: pur und unvermittelt!
Echtes Herzblut braucht eben keine Steckdose.

Kamil Müller – Vocals, Guitar
Florian R. Starflinger – Violin, Guitar, Vocals
Jan Philipp Wiesmann – Drums, Vocals
Korbinian Kugler – Bass

https://www.django3000.de/

 


 


 


Für alle, die unsere Kampagne noch nicht kennen, stelle ich hier
unser Projekt kurz vor!

Streamkonzerte

In Zeiten mit wenig sozialen Kontakten und so vielen Fragen, Ängsten und Unsicherheiten ist die Kultur für unsere Gesellschaft wichtiger denn je. Sie spendet Trost und macht Hoffnung, sie transportiert lebensnotwendige Gefühle, Unausgesprochenes und Utopisches – sie verschafft Einblick in eine andere Dimension. Kurz – sie erfüllt unsere Herzen – unseren Geist… sie schenkt uns Tiefe.

Ich persönlich habe mich dazu entschieden, meine kreativen Energien zu bündeln und aus ganzem Herzen das beizutragen, was ich am besten kann und neben vielen anderen lebenswichtigen Aufgaben nicht vergessen werden darf – KULTUR ERHALTEN!

Aus dieser Überzeugung habe ich mit der Bar Gabanyi ein Team zusammengestellt, um Euch, in einer Zeit ohne Live-Konzerte und geselligem Beieinander, die Atmosphäre unserer gemütlichen Bar mit einem hochkarätigen Kulturprogramm nach Hause zu bringen.


Bis zur Wiedereröffnung streamen wir jeden Donnerstag um 20:30 Uhr ein einstündiges Konzert LIVE von unserer individuellen Bühne. Stefan Gabanyi persönlich plaudert mit Euch über Flüssigtrost, Sorgenbrecher, Gesprächsbeschleuniger, Sofortglück, Zielwasser und sonstige Spirituosen und serviert Euch jede Woche ein neues Rezept für einen unserer legendären Drinks, die zu Hause zubereitet werden können!

Mit dieser Kulturreihe LIVE AUS DER BAR GABANYI wollen wir vorübergehend Arbeitsplätze schaffen für Musiker, die nicht mehr konzertieren dürfen, für Künstler an Ton, Licht und Kamera, für einige Unsichtbare, die mit Herzblut und sehr viel sozialem Engagement immer im Hintergrund mitarbeiten und – wir wollen uns natürlich diesen Platz – die Bar Gabanyi – erhalten. Dazu startet mit Beginn der Kulturreihe eine Crowdfunding-Kampagne mit der Bitte an all diejenigen, denen es noch möglich ist, einen kleineren oder gerne auch größeren virtuellen Eintritt zu spenden.

Es ist uns sehr wichtig, Konzerte für alle weltweit zu streamen – im Besonderen auch für die seitlich Umgeknickten, die nicht in der Lage sind, materiell zu helfen, aber deswegen erst recht unsere Hilfe und unseren Trost brauchen.
Falls unser Crowdfunding Ziel für alle Mitwirkenden überschritten werden sollte, planen wir in Kooperation mit Sarah Straubs »Social Distancing Mit Herz«-Initiative weitere in Not geratene Kulturschaffende zu unterstützen.

Unser Augenmerk liegt auf der Qualität der Abende und der Freude, die wir Euch – unseren Gästen, unserem Publikum – schenken können. Lasst Euch von unserem Kreativteam überraschen, lasst Euch für 60 Minuten entführen und uns miteinander in diesem virtuellen Raum verabreden.

Lasst uns etwas Gutes tun!